Die sonnenFlat ist der wirtschaftlichste Stromtarif am Markt

sonnenFlat wirtschaftlichgster Stromtarif am Markt

Unser Wettbewerber Senec hat einen Beitrag auf seiner Website veröffentlicht, in welcher die verschiedenen Stromtarife von sonnen, Senec, E.ON und EnBW am Markt miteinander verglichen werden.

Grundsätzlich möchten wir klarstellen, dass sonnen und alle Wettbewerber an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, nämlich der Umstellung auf eine saubere und bezahlbare Energieversorgung. Die Entscheidung darüber welches Produkt besser oder schlechter ist, möchten wir gern dem Markt überlassen.

Durch die Veröffentlichung von Senec sehen wir uns aber gezwungen, darin enthaltene, missverständliche Darstellungen richtigzustellen.

 

sonnenFlat ist wirtschaftlichster Stromtarif am Markt

Zuerst einmal kommt auch Senec zu dem Ergebnis, dass sonnen mit der sonnenFlat das Angebot mit den höchsten Einnahmen am Markt hat, wie die Grafik zeigt. Basis ist eine Berechnung, welche die verbliebenen Stromkosten mit einer PV-Anlage und Speicher von der EEG-Vergütung abzieht.

 

Quelle der Zahlen: Senec (https://www.senec-ies.com/tarife-services/stromtarife-im-vergleich/)

Als Ausgangsbasis für die Rechnung wird ein Stromverbrauch von 4.500 kWh/Jahr angenommen. Interessanterweise führt Senec dabei seinen kleinsten Tarif mit einer Grundgebühr von 14,95 pro Monat an, der auf der eigenen Website für einen Stromverbrauch bis lediglich 2.000 kWh empfohlen wird. Für einen Verbrauch von 4.500 kWh empfiehlt Senec selbst einen Tarif zwischen 22,95 Euro und 26,95 Euro Grundgebühr. Bei sonnen bleibt der sonnenFlat-Tarif hingegen über alle Pakete hinweg gleich bei 19,99 Euro.

 

Senec-Berechnung im Widerspruch zu eigenen Empfehlungen

Quelle: Senec


Senec-Kunden zahlen mit eigener EEG-Vergütung

Bei dem Beispiel wird auch deutlich, woher die „Einnahmen“ bei der Senec Cloud stammen. Während bei sonnen die EEG-Vergütung des Kunden unangetastet bleibt und bei gleichen Bedingungen 472,40 Euro einbringt, sind es bei der Senec Cloud lediglich 306,75 Euro, also ganze 165,65 Euro weniger. Über die staatlich gewährte Dauer der EEG-Vergütung von 20 Jahre wäre das also ein Unterschied von rund 3.300 Euro, die an anderer Stelle verrechnet werden.

 

Verzerrte Darstellung des Primärregelleistungsmarktes

In dem Beitrag stellt Senec die Teilnahme am Regelleistungsmarkt als Risiko für den Kunden dar. Zum Hintergrund: Diese Einnahmen bilden die Basis zur Refinanzierung der sonnenFlat.

Für sonnen ist die Teilnahme am Regelleistungsmarkt jedoch ein Schritt in die Zukunft der Energieversorgung.

Schnelle und dezentrale Speichermöglichkeiten werden eine entscheidende Rolle darin spielen. Das sehen nicht nur wir bei sonnen so, sondern das zeigen auch die Aktivitäten von Marktbegleitern wie Caterva, Fenecon oder E3/DC aber auch von unseren Technologie-Partnern wie Swisscom Energy Solutions oder TenneT.

Als Bestätigung für das Risiko des PRL-Marktes zeigt Senec eine Grafik, nach der die Einnahmen am Primärregelleistungsmarkt drastisch zurückgehen. Senec verwendet jedoch eine stark verkürzte Übersicht aus den ersten Monaten dieses Jahres.

Grundsätzlich ist es richtig, dass die Preise am Primärregelleistungsmarkt (PRL) vor allem saisonal schwanken und momentan etwas rückläufig sind. Die langfristige Sicht zeigt aber auch, dass die Preise nicht so stark sinken wie dargestellt und in der Vergangenheit teils schon niedriger als heute waren. Die Darstellung von Senec ist hier also sehr verkürzt und damit verzerrt. Hier eine Übersicht der PRL-Leistungspreise seit 2008 von Next Kraftwerke.

 

Quelle: Next Kraftwerke (https://www.next-kraftwerke.de/wp-content/uploads/leistungspreise_PRL_ab_2008.jpg)

 

Es ist auch richtig, dass immer mehr Anbieter in diesen Markt vorstoßen. Wir gehen jedoch davon aus, dass diese Einnahmen langfristig stabil sind oder sogar steigen werden. Warum? Zum einen steigt der Anteil von volatilen erneuerbaren Energien im Stromnetz, was wiederum mehr Regelleistung erfordert. Zum anderen werden in Zukunft weniger konventionelle Kraftwerke zur Verfügung stehen, die bisher diese Aufgabe übernehmen.

 

Nicht nur PRL – sonnen erschließt neue Einnahmequellen

Ein weiteres Missverständnis ist, dass die Refinanzierung der sonnenFlat allein von der Primärregelleistung abhängt. sonnen setzt aber nicht allein auf Dienstleistungen am Primärregelleistungsmarkt sondern wird in Zukunft weitere Netzdienstleistungen anbieten und so neue Einnahmequellen für die Kunden erschließen. Hier entwickeln wir unsere Geschäftsmodelle ständig weiter und stehen erst am Anfang!

Ein Beispiel ist unsere Partnerschaft mit Deutschlands größtem Netzbetreiber TenneT, bei dem es um den Redispatch geht. Diese Dienstleistung, bei der Engpässe im Stromnetz ausgeglichen werden, wird ebenfalls vom Netzbetreiber vergütet. Dies ist das weltweit erste Projekt dieser Art, das auf einer Blockchain basiert. In den großen deutschen Medien wurde ausführlich darüber berichtet.

 

Warum sonnen intelligente Zähler einbaut

Um diese Dienstleistungen überhaupt erst anbieten zu können, benötigen wir intelligente Zähler bei allen Mitgliedern der sonnenCommunity. Derzeit installiert sonnen sie tausendfach in den Haushalten der sonnenCommunity und schafft damit die technischen Voraussetzungen für neue Netzdienstleistungen oder die Direktvermarktung. Für die Kunden sind diese Zähler im Wert von 1.500 Euro kostenlos. Bei der Senec Cloud kommt dem Artikel zufolge hingegen keine zusätzliche Hardware wie Zähler zum Einsatz.

sonnen stattet den Kunden also bereits heute schon mit der gesamten notwendigen Technik aus, um an verschiedenen Netzdienstleistungen sowie an der Direktvermarktung teilzunehmen. Die Direktvermarktung wird in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Vermarktung von Solarstrom darstellen. Ab 2020 werden jährlich zehntausende PV-Anlagen aus der EEG-Vergütung fallen und  ihren Strom selbst vermarkten müssen.

Dazu kommt, dass Kunden mit den Smart Metern von sonnen bereits der gesetzlich vorgeschriebenen Einbaupflicht zuvorkommen und damit ebenfalls zukunftssicher sind.

 

Netzdienliche Speicher sind der Schlüssel für zukunftssichere Energieversorgung

All diese Technologien machen aus der sonnenBatterie einen netzdienlichen Stromspeicher, der den Eigenverbrauch des Kunden erhöht und gleichzeitig das Stromnetz unterstützt. Nur so können dezentrale Stromspeicher die Integration von erneuerbaren Energien verbessern und zum Beispiel zusätzlichen Netzausbau verhindern. Und nur so werden Stromspeicher langfristig auf politische und gesellschaftliche Resonanz stoßen.

Viele Studien wie etwa die Netflex-Studie von der Deutschen Energie Agentur (dena) kommen zu dem Ergebnis, dass netzdienlichen Heimspeichern die Zukunft gehört. Sie sind der Schlüssel für ein Energiesystem, das auf schwankenden Stromangeboten basiert. Nur wer diese Voraussetzungen mitbringt wird in Zukunft wettbewerbsfähige Dienstleistungen anbieten können.

Es ist also klar, in welche Richtung sich der Speichermarkt bewegt. Wer diese Entwicklung ignoriert und diese Möglichkeiten lediglich als Risiko sieht, ist nicht zukunftsfähig. Wir sehen die Innovation darin, unsere Kunden an den neuen Möglichkeiten des Energiemarktes teilhaben zu lassen und nicht darin, die EEG-Vergütung mit dem Stromverbrauch zu verrechnen und dem Kunden so einen Stromvertrag anzubieten.

Mit der sonnenFlat bieten wir also eine zusätzliche Wertschöpfung und zusätzliche Einnahmen für den Kunden, die über andere Angebote am Markt weit hinausgehen. Das rechnet sich!

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Tim Wild

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